Relevant für
Ein in PrusaSlicer 3.0 oder einer neueren Version erstelltes Projekt wird in älteren Versionen geöffnet, wobei die Geometrie und die Farbgebung erhalten bleiben. Druckeinstellungen, Voreinstellungen und andere bemalte Elemente (wie Stützstrukturen, Nähte und Fuzzy-Skin) werden jedoch nicht übernommen. Die Originaldatei bleibt unverändert – es sei denn, sie wird in der älteren Version erneut gespeichert.
| Projekt wird geöffnet | Geometrie | Einstellungen |
| Ein 2.9-Projekt, das in Version 3.0 geöffnet wurde | ja | ja, konvertiert |
| Ein 3.0-Projekt, das in Version 2.9.1 oder neuer geöffnet wurde | Ja | nein – die obige Meldung wird angezeigt |
| Ein 3.0-Projekt, das in Version 2.9.0 und älter geöffnet wurde | Ja | Nein, und ohne jegliche Benachrichtigung |
Der Begriff „Einstellungen“ umfasst mehr, als man üblicherweise erwartet:
Während Farbbemalung nun erfolgreich übernommen wird, gilt dies nicht für andere bemalte Elemente – wie beispielsweise bemalte Stützstrukturen, Nähte und Fuzzy Oberfläche. Im Gegensatz zur Konfiguration gibt die ältere Version hierzu keine Warnung aus; diese nicht unterstützten bemalten Merkmale verschwinden einfach.
Auch einige Geometrie-Metadaten werden vereinfacht:
Beim Speichern in Version 2.9 werden die Einstellungen nicht entfernt – sie werden durch die in dieser älteren Version ausgewählten Voreinstellungen ersetzt.
Beispiel: Ein Projekt für einen Prusa XL und einen CORE One mit PLA wurde in ein Projekt für einen CORE One L mit PETG umgewandelt, bei dem die Temperatur um mehrere Dutzend Grad höher ist. Die resultierende Datei sieht vollkommen gültig aus, und beim Speichern erscheint keine Warnung.
Um das Original intakt zu halten, speichern Sie es unter einem anderen Namen.
PrusaSlicer hat stets eine möglichst umfassende Kompatibilität in beide Richtungen angestrebt, und jede Formatänderung wurde sorgfältig abgewogen, damit die Arbeit unserer Nutzer vollständig übertragbar blieb. Mit Version 3.0 war dies zum ersten Mal nicht möglich.
Die neue Architektur führt Funktionen ein, die das alte Format nicht beschreiben kann – vor allem mehrere Druckbetten, jedes mit eigener Konfiguration und sogar eigenem Drucker, sowie ein Voreinstellungssystem, das aus der tatsächlichen Hardwarekonfiguration eine Voreinstellung zusammenstellt. Wir haben uns dafür entschieden, die Kompatibilität lieber einmal als zweimal aufzugeben.